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| Rainer » Technik |
Technik
12.11.2007 - 08:49 von teckquad01
Technik
Quads haben heute immer noch eine starre, zum Rahmen verwindungssteife, an einer Schwinge geführte Hinterachse. Dies sorgt zum einen für eine gewisse Kurvenstabilität, verhindert jedoch andererseits den Einsatz eines Differentialgetriebes, da das kurveninnere Hinterrad regelmäßig den Fahrbahnkontakt und damit die Traktion verliert. Beim ATV setzt sich hingegen langsam eine Einzelradaufhängung an Doppelquerlenkern an der Hinterachse durch, wobei aber auch hier kein Differentialgetriebe zum Einsatz kommt. Die Vorderräder werden sowohl beim Quad als auch beim ATV an Doppelquerlenkern geführt. Bei den allradgetrieben ATV wird hier ein sperrbares Differentialgetriebe eingebaut.
Die Kraftübertragung zur Antriebsachse erfolgt beim Quad in der Regel durch eine Kette, während insbesondere bei den mit zuschaltbarem Allradantrieb ausgestatteten ATV überwiegend Kardanantrieb in Verbindung mit einer Riemen-Variomatik (CVT) verwendet wird.
Die Motorisierung der Fahrzeuge liegt zurzeit zwischen 50 cm³ und 800 cm³ (und etwa 37,5 kW). Es gibt auch einige „Extreme“ als Sonderanfertigungen mit bis zu 1150 cm³ Hubraum.
Aus Sicherheitsgründen wird an den Fahrzeugen wie auch an Jet-Skis ein Daumengashebel verbaut. Die Verwendung eines Gasdrehgriffs würde wegen den (im Vergleich zu Motorrädern) recht hohen Lenkkräften eine genaue Gasdosierung sehr erschweren.
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| Rainer » Quad Geschichte |
Quad Geschichte
12.11.2007 - 08:39 von teckquad01
Das Ur-Quad
Das Ur-Quad wurde 1962 in Deutschland von der Firma Sachs für die Bundeswehr gebaut. Es war der Kraftkarren, genannt „Kraka“, der aber nie weiter gebaut wurde.
Im Herbst 1962 wurde von der Firma Zweirad-Union AG in Nürnberg, damals eine Tochtergesellschaft der Faun-Werke (Fahrzeugfabrik Ansbach und Nürnberg), ein geländegängiges und zusammenklappbares Kleinfahrzeug mit der Bezeichnung "Kraka" (Kraftkarren) vorgestellt. Dieses Fahrzeug war ursprünglich für den Einsatz in der Land- und Forstwirtschaft sowie für Katastrophenschutz- und Hilfsdienste vorgesehen. Die ersten Prototypen waren mit einem dem Goggomobil entstammendem Zweitaktmotor der Firma Glas in Dingolfing ausgerüstet. Dieser Motor leistete im Kraka bei einem Hubraum von 400 ccm 16 PS. Die Felgen mit der Bereifung der Größe 6.00-16 waren baugleich mit den Rädern des DKW Munga. Da der eigentlich angesprochene Kundenkreis wenig Interesse an dem Fahrzeug zeigte, versuchte man verstärkt, die Bundeswehr als Kunden zu gewinnen, da von dieser ein geländegängiger, luftverlastbarer Waffenträger für die Luftlandeeinheiten gesucht wurde.
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